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06Mrz/20

Anamu gegen Krebs und Gicht

Petiveria alliacea, das Kraut Anamu gegen Krebs und Gicht?

Erfahrungsbericht zu Anamu aus der Dominikanischen Republik

Ein Schweizer, der in der Dominikatischen Republik lebt, wird von einem giftigen Insekt gebissen, alle Hausmittel verhindern nicht, dass die Haut sich schwarz verfärbt, ein Zeichen von absterbendem Gewebe. Als die Wunde immer größer wird, geht er in die Klinik, wo man ihm das absterbende Gewebe großflächig wegschneidet. Die Gift-Analyse des Klinik-Labors war ungenau, Antibiotika und die gängigen Gegengifte halfen nicht, die Wunde wurde größer.

Dann riet ein Einheimischer ihm zu Anamu. Er machte sich aus den Blättern im Mixer eine grünliche Flüssigkeit, tauchte Watte hinein und verband damit die Wunde mehrfach täglich erneut. Endlich verbesserte sich der Zustand, die Wunde begann zu heilen und war nach einigen Wochen wieder geschlossen.

Als er kurz danach wieder gebissen wurde, legte er den Anamu-Blätter-Sud gleich auf, sodass diesmal weder Klinik noch Operation nötig waren und die Wunde schnell verschwand.

Seither sorgt dieser Mann dafür, dass er immer Anamu im Haus hat.

Anamu gegen Krebs und Gicht, Krämpfe und Gift

Diese Pflanze wächst in den Tropen, der botanische Name ist Petiveria alliacea, Familie Phytolaccaceae (Kermesbeerengewächse), sie riecht stark nach Knoblauch und wird seit Urzeiten von der Bevölkerung in den Regenwaldgebieten geschätzt und eingesetzt. Die Schwefelverbindung, die den zwiebelartigen Geruch oder Knoblauchgeruch auslöst, wirkt als starkes Antioxidans und Radikalfänger.

Inzwischen hat sich die Wissenschaft damit befasst und bestätigt, was die Einheimischen schon lange aus der Praxis wissen.

  • Anamu (alle Pflanzenteile sind wirksam) tötet Viren und Bakterien ab, die von Antibiotika nicht erreicht werden, und zwar innerlich und äußerlich. Somit wird die Körperabwehr bedeutsam gesteigert.
  • Gelenkschmerzen und Rheuma, Krämpfe und Kopfschmerzen, auch das sind Anwendungen für Anamu-Blätter, wie sie von den Einheimischen eingesetzt werden
  • Auch eine krebstötende Wirkung und tumorhemmende Wirkung zeigt sich bei Anamu, speziell bei Leukämie, aber auch bei anderen Krebsarten. Kann also stimmen: Anamu gegen Krebs und Gicht.
  • In Peru nutzen die Einheimischen Anamu auch gegen Diabetes und zum Senken des Blutzuckerspiegels. Das wurde an Mäusen getestet, bei denen der Blutzucker nach der Einnahme von Anamu zwischen 50 und 60 % niedriger war.

Anwendung von Anamu

  • Innerlich wirkt ein Tee aus den Blättern – 30 g pro l kochendes Wasser – über den Tag verteilt trinken. Die Einheimischen setzen den Tee gegen Infektionen wie Grippeviren und Erkältungskrankheiten ein. Ebenso bei Migräne, Gedächtnisschwäche und nervlichen Störungen.
  • Äußerlich können Sie den abgekühlten Tee nutzen oder die Blätter mit Wasser im Mixer aufrühren. Verbandmull oder Watte eintauchen und auflegen. Das soll sogar Wundstarrkrampf verhindern, falls jemand noch nicht geimpft ist. Trotzdem: unbedingt simultan gegen Tetanus impfen lassen!

Warnungen zu Anamu

  • Schwangere sollten kein Anamu zu sich nehmen, besonders nicht als alkoholische Tinktur, da die Gefahr besteht, das Kind zu verlieren. Auch Stillende sollten Anamu nicht nehmen. Unerwünschte Schwangerschaften wurden von der weiblichen Regenwald-Bevölkerung denn auch durch Anamu beendet, ohne der Mutter zu schaden.
  • Anamu wirkt leicht blutverdünnend. Die Pflanze sollte also mit Vorsicht genommen werden, wenn schon Blutverdünner genommen werden oder sonstige Schwierigkeiten mit der Koagulation bestehen.
  • Zu der Zeit, als es noch Sklaven gab, fügten manche nicht gut behandelten Sklaven eine Überdosis der geriebenen Wurzeln ins Essen der unbeliebten Herren, was zu Lähmungen und manchmal zu deren Tod führte.

Mehr über die Pflanze Anamu

Anamu (Petiveria alliacea) wird in zum Beispiel in Brasilien Guiné oder Rabo-de-gambá genannt. Dort wenden die Einheimischen sie für die Gelenke und gegen Rheuma an.
Wenn Kühe, Ziegen oder Schafe Anamu fressen, verfärben sich Milch und Fleisch, was beim Verkauf unschön aussieht und den Preis drückt, jedoch den Tieren keinen Schaden zufügt.
Da die Pflanze diesen starken Zwiebel- oder Knoblauchduft hat, glauben Abergläubische, dass sie Vampire fernhält. Tatsächlich wird sie dort erfolgreich bei Schlangenbissen eingesetzt.

 

Quellenangabe:

Geschichte des Schweizers: http://www.natuerlich-gsund.ch/pdf/OTMARSAN-Nachrichten_2003_3.pdf