Tag Archives: Kollagen

13Okt/19
Hagebutte und Kollagen für Gelenkknorpel

Hagebutte und Kollagen für Gelenkknorpel

Zwei Lebensmittel, die einander verstärken: Hagebutte und Kollagen für Gelenkknorpel

Beide, Hagebutte und Kollagen, helfen unserem Körper vor allem beim Knorpelaufbau in den Gelenken, auch bei Gelenk-Entzündungen. Die Hagebutte kommt aus der Pflanzenwelt, Kollagen aus der Tierwelt, zum Beispiel das wertvolle Fisch-Kollagen.

Was bieten die beiden Lebensmittel, dass unser Körper sie braucht?

Kollagen ist ein Eiweiß, das bei Mensch und Tier für ein festes und gleichzeitig flexibles Bindegewebe sorgt. 25 % bis 30 % des Proteins im Körper ist Kollagen. Je nach Ernährung (vegane Ernährung zum Beispiel) oder Alter lässt die Kollagenbildung im Körper nach. Dann tut es gut, Kollagen von außen zuzuführen. Damit unser Körper das Kollagen besser aufnehmen kann, wird es hydrolysiert, so dass die besonders bioaktiven kurzkettigen Peptide daraus werden, die äußerst bioverfügbar – also leicht verdaulich und schnell wirksam – sind.

Damit unser Körper das Kollagen auch aufschlüsseln kann, braucht er verschiedene Zutaten. Hier kommt das Hagebuttenpulver ins Spiel.

Hagebuttenpulver enthält Galaktolipide, Polyphenole, Vitamin C, Carotinoide, Säuren, Pektin, Mineralstoffe, Gerbstoffe und Fettsäuren. Die helfen dem Körper dabei, das Kollagen verfügbar zu machen und an die richtigen Stellen zu bringen

Wikipedia schreibt, dass Hagebuttenmus (gekochter Brei aus Hagebutten-Pulver, eventuell mit Erythritol oder Yacon gesüßt) gut gegen Gicht und Rheuma hilft.

Es gibt verschiedene Hagebuttenpulver

Am wertvollsten ist das Pulver aus der ganzen Hagebutte, der Frucht der Rose. Die ganzen Hagebutten werden bei maximal 40 °C getrocknet und anschließend zu Pulver zermahlen. Durch die niedrige Temperatur bleiben die wertvollen Stoffe in der Hagebutte erhalten.

Was kann das Kollagen denn besonders gut?

Kollagen-Hydrolysat kann – äußerlich aufgetragen (vermischt mit Graviola-Öl zum Beispiel) die Feuchtigkeit länger in der Haut halten.

Das Schöne an Kollagen-Hydrolysat ist, das es keine Allergene enthält und damit von fast allen Menschen gut vertragen wird.

Vor allem aber hilft uns Collagen-Hydrolysat als Nahrungsergänzung mit seinen essentiellen Nährstoffen, unsere Gelenke mit gut verwertbaren kurzkettigen Kollagen-Peptiden zu versorgen, damit Knorpelgewebe erhalten bleibt oder geschädigtes wieder aufgebaut werden kann.

Siehe dazu auch Borax., ein Stoff der bei der Knorpelbildung benötigt wird.

Die im Kollagen-Hydrolysat enthaltenen Kollagen-Peptide regen die Knorpelzellen des Körpers an, vermehrt Knorpelgewebe zu bilden. Was also liegt näher, als Kollagen-Hydrolysate als Vorbeugung gegen, oder Wiederaufbau von, Knorpelverschleiß in den Gelenken zu sich zu nehmen? Und da der Körper für die Synthese von Kollagen Vitamin C braucht, ist es gut, Hagebuttenpulver gleich mit in der Speiseplan aufzunehmen.

Groß angelegte Versuche ergaben nachlassende Schmerzen und gesteigerte Beweglichkeit in den Gelenken.

Aber das ist noch nicht alles zum Kollagen!

Viele Studien zeigen: die kurzkettigen Peptide aus Fischprotein heizen auch den Fettstoffwechsel an. Wer abnimmt, belastet die Gelenke nicht mehr so stark. Auch hierbei hilft Hagebuttenpulver durch den hohen Ballaststoffanteil und das Vitamin C, die Gerbstoffe und das Pektin.

Außerdem aktivieren die kurzkettigen Peptide aus Fischprotein das Immunsystem, verbessern die Hautregeneration und die Hautgesundheit, wenn sie als Getränk verarbeitet und eingenommen werden. Das Getränk schmeckt wiederum besser, wenn es mit Hagebuttenpulver gemixt ist. Und dass Hagebutten die Abwehrkräfte stärken, wussten auch schon unsere Großmütter.

Die kurzkettigen Peptide des Fisch-Kollagens lässt das Kollagen von innen her in die tieferen Schichten der Haut eindringen. So wird zum Beispiel Cellulite nachweislich vermindert und das Gewebe gestrafft.

Die Wirkung von Kollagen-Hydrolysat auf den Gelenkknorpel wurde seit 2011 wissenschaftlich gefestigt. Seither steht es fest, dass Kollagen-Hydrolysat mit kurzkettigen Peptiden den Knorpelverschleiß hemmt und den Wiederaufbau des Gelenkknorpels anregt. Die heilende Wirkung von Hagebutten auf die Gelenke ist bei uns schon seit Generationen bekannt. Daher ist die Kombination von Hagebutte und Kollagen für Gelenkknorpel das Beste.

Tatsächlich reichern sich die kurzkettigen Kollagen-Peptide in den Gelenken an und sorgen dort für mehr Knorpelmasse. Die Hagebutte ergänzt diese Wirkung mit dem Galaktolipid.

Andere Studien wiederum bestätigen, dass die Haut regeneriert und elastisch und feucht gehalten wird. Falten wurden nachweisbar schwächer, die Haut glättet sich.

Dosierung von Kollagen und Hagebutte, um diese Ziele zu erreichen:

2,5 g (1 TL) Kollagen-Hydrolysat täglich, bei höherem Bedarf bis zu einem Esslöffel täglich, mindestens 6 Monate lang. Kombiniert mit 2,5 g (1 TL) zweimal täglich (morgens und abends) Hagebuttenpulver als Tee oder Pulver zu Joghurt, Quark oder Müsli. Nach Geschmack süßen mit Erythritol oder probiotisch mit Yacon verfeinern

Hagebuttenpulver liefert Vitamin C in hoher Konzentration (10 Mal mehr als Zitronen). Es ist schon lange bekannt, dass Vitamin C entzündungshemmend wirkt und freie Radikale bindet

Durch die entzündungshemmenden Eigenschaften vom Hagebuttenpulver klingen Gelenksentzündungen schneller ab.

Hinzu kommt das „Galaktolipid“ im Hagebuttenmehl. Auch dieser Bestandteil bindet freie Radikale. Indem es tief in die Zellen eindringt, stabilisiert es die Zellmembran, bildet neuen Knorpel und macht die Gelenke beweglicher, weil es bei der Neubildung von Knorpel fleißig mithilft.

Darum ist die Kombination von Kollagen und Hagebutte so wirksam!

Aber das ist noch nicht alles!

Das Galaktolipid im Hagebuttenpulver wirkt nicht nur in den Gelenken entzündungshemmend sondern auch in den Blutgefäßen. Das Blut fließt bald freier, dadurch werden die Gelenke auch wieder besser durchblutet, Schadstoffe werden schneller abgeleitet, so dass die Heilung noch zügiger vorangeht.

Das ist der Hintergrund für die bekannte schmerzlindernde Wirkung des Hagebuttenpulvers, denn Menschen mit empfindlichen Magen vertragen oft weder Aspirin noch Ibuprofen, und wollen lieber natürliche Mittel nehmen, die auch Nieren und Leber schonen. Daher greifen sie lieber zu Hagebuttenpulver.

Wenn Sie mit Hagebuttenmehl ein Öl ansetzen, oder es mit (Graviola-)Öl vermischt auf die Haut auftragen, lindern Sie Rötungen (Sonnenbrand), Juckreiz (z.B. allergische Reaktionen) oder Schwellungen (auch von Insektenstichen). Sie sehen und fühlen es bald, wie gut die Anwendung Ihnen tut.

Da Hagebuttenpulver schnell zu einem Tee aufgebrüht werden kann (das Vitamin C bleibt dabei erhalten) hilft es der Niere und der Blase. Hagebuttentee, 2 Liter am Tag in vielen kleinen Portionen getrunken, hilft, Entzündungen abklingen zu lassen, die Niere zu spülen und dafür zu sorgen, dass alle Abfallstoffe ausgeleitet werden.

Wichtig ist es, beim Einkauf darauf zu achten, dass die ganze Hagebutte vermahlen wurde, die Mahlung bei niedriger Temperatur ablief und der höchste Qualitäts-Standard, also BIO-Qualität, eingehalten wurde.

16Jun/19
Guaveblaetter wirken morphinähnlich

Guavenblätter wirken morphinähnlich

Die Blätter der Psidium guajava (der echten Guave), haben es in sich. Die Guavenblätter wirken morphinähnlich, entkrampfend, sind also ein natürliches Analgetikum. Durch die schmerzlindernde Wirkung können sie als natürliches Schmerzmittel verwendet werden. Häufig wird das Blattpulver mit einem Püree aus den Früchten gemischt. Diese Mischung wird bei Durchfall, verdorbenen Magen und Erkältungen eingesetzt.

Die narkotische Wirkung der Pflanze wird überwiegend dem enthaltenen Quercetinderivat (Quercetin-3-arabinosid) zugeschrieben.

Das Polyphenol Quercetin ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der ähnliche Eigenschaften wie oligomere Procyanidine (OPC) hat. Die Einnahme hat in Studien am Menschen positive Wirkungen bei Entzündungen, allergischen Reaktionen, auf Durchblutung und Blutdruck, Wundheilung und Diabetes gezeigt

Die Guave ist in der Lage, Bakterien, Pilze und Würmer, die den Organismus befallen, unschädlich zu machen. Guave Blätter haben mehr der gesunden Eigenschaften der Frucht und wirken auch bei Magenbeschwerden, Erbrechen, Menstruationsschmerzen, Schwindelgefühl und Halsschmerzen. Besonders bewährt haben sich die Blätter der Guave bei Haarausfall und anderen Haarproblemen.

In älteren Studien wurden in den Guavenblättern die folgenden Stoffe nachgewiesen: Quercetin, Guaijaverin, Leucocyanidin und einige Amritsoside.

Guavenblätter wirken morphinähnlich

Angeregt durch die Erfahrungswerte der Volksmedizin und der Schaman*innen werden seit den 1990er Jahren wissenschaftliche Untersuchungen mit Guave Blättern durchgeführt, Universitäten in Indien, Japan, Malaysia und Guatemala kamen zu ähnlichen Ergebnissen mit unterschiedlichen Versuchsreihen: Psidium guajava, (Amrood auf Hindi) die echte Guave, Guayaba oder Goiaba kann uns mit mehr als nur der Frucht erfreuen, Guavenblätter wirken morphinähnlich! Sie wirken leicht euphorisierend und narkotisch, lindern Schmerzen, und können daher als natürliches Schmerzmittel verwendet werden.

Denn Guavenblättern wurde wissenschaftlich eine morphinähnliche Wirkung nachgewiesen. Die Effekte sind leicht euphorisierend, entkrampfend, schmerzstillend und narkotisch. Ausgelöst wird dieser Effekt durch die Hemmung der Acetylcholin-Ausschüttung. Das in den Blättern enthaltene Flavonoid Quercetin ist vermutlich dafür verantwortlich, was sich auch bei Epilepsie gezeigt hat.

Was auch gegen Krebs helfen kann: Dr. Anju Sood sagt: “Guavenblätter können das Krebsrisiko senken” – insbesondere Brust-, Prostata- und Mundkrebs – aufgrund hoher Mengen des Lycopin-Antioxidans.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Lycopin eine wichtige Rolle bei der Reduzierung des Krebsrisikos spielt. Eine japanische Studie von 1994 wies die Substanz Gallocatechin in den Blättern nach, die antimutagen wirkt. Das bedeutet, dass die DNA repariert werden kann, wenn sie durch Strahlung oder Gifte verändert wurde.

Guavenblätter bei Magen-Darm-Problemen

Dass die Blätter der Guave als Heilpflanze angewandt werden, ist schon seit Urzeiten der Fall, am bekanntesten ist die Wirkung der Blätter, aufgegossen als Tee, gegen Durchfall. Insbesondere die Blätter werden dazu genutzt, um Heilmittel herzustellen, die als Durchfallmittel eingesetzt werden.

Guavenblätter sind nützlich bei der Behandlung von Magen-Darm-Problemen, da sie die Produktion von zusätzlichem Schleim reduzieren, der das Verdauungssystem reizen und das mikrobielle Wachstum im Darm aufgrund antibakterieller Eigenschaften verhindern kann.

Im Journal des Instituts für Tropenmedizin von São Paulo wurde eine Studie veröffentlicht, dass Extrakte aus Guavenblättern das Wachstum des Bakteriums Staphylococcus aureus hemmen, einer häufigen Ursache für Durchfall.

Laut Drugs.com leiden Menschen, die an Durchfall leiden und Guavenblatt-Tee trinken, weniger unter Bauchschmerzen, haben weniger wässrige Stühle und erleben eine schnellere Genesung.

Zubereitung Guavenblattpulver-Tee

1 gehäuften TL Guavenblätterpulver mit 1/2 l kochendem Wasser aufgießen, 5 min leicht köcheln lassen, 10 min ziehen, dann auf Trinktemperatur abkühlen lassen, den Sud unbedingt aufrühren und mittrinken, um die volle Wirkung zu erlangen.

Wenn es schnell gehen soll, können Sie das Guavenblattpulver auch nur in einer Tasse heißem Wasser einweichen.

Guavenblätter können so zu einem fast magischem Tee verarbeitet werden, der in Mexiko und Teilen Südamerikas seit Jahrhunderten zur traditionellen Medizin gehört, ebenso wie der Damiana-Tee aus Mexiko.

Guaven Blätter enthalten Antioxidantien wie Vitamin C, und Flavonoide wie Quercetin.

“Die Blätter des Guave enthalten Vitamin B3 (Niacin) und Vitamin B6 (Pyridoxin), die dazu beitragen, die Blutzirkulation im Gehirn zu stimulieren, die kognitive Funktion zu verbessern und die Nerven zu entspannenn“, sagt Dr. Manoj K. Ahuja.

Guavenblättertee reduziert den Cholesterinspiegel

Laut einem in “Nutrition and Metabolism” veröffentlichten Artikel hatten Studienteilnehmende, die Guavenblatt-Tee tranken, nach acht Wochen einen niedrigeren Cholesterinspiegel.

Wenn zusätzlich die Frucht z.B. als Fruchtpüree, gegessen wird, senkte sich der Cholesterinspiegel in einem Test um 9,9 %, der Triglycerisspiegel um 7,7 %, während die guten Fette (HDL) über 8 % stiegen.

Mit Tee aus Guavenblattpulver Diabetes in den Griff bekommen

Die Regierung von Japan hat Guavenblatt-Tee als gesundheitsspezifisches Lebensmittel zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes zugelassen. Denn dessen Inhaltsstoffe helfen bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels nach den Mahlzeiten, indem sie die Absorption von zwei Zuckerarten hemmen – Saccharose und Maltose.

Laut dem in “Nutrition and Metabolism” veröffentlichten Artikel hemmt Guavenblatt-Tee verschiedene Enzyme, die Kohlenhydrate im Verdauungstrakt in Glukose umwandeln und möglicherweise die Aufnahme ins Blut verlangsamen.

Guaven Blätter Tee lindert Husten

Durch den hohen Gehalt an Vitamin C und Eisen lindert ein Absud von Guave Blättern Husten und Erkältung, vor allem, den Schleim zu lösen. Damit werden auch die Atemwege, Hals und Lunge desinfiziert.

Ein weiteres Kraut aus Südamerika kann ganz besonders gut Schleim lösen: Amba’y

Guaven Blätter Tee reduziert Akne

Auch hier ist es der hohe Anteil an Vitamin C der Guaven Blätter, der dabei helfen kann, Akne loszuwerden, wenn sie auf die betroffenen Stellen als Paste aus dem Blattpulver aufgelegt werden.

So verbessert sich die Hautstruktur, denn die Guavenblätter haben hohe adstringierende Eigenschaften, gemischt mit Guaven-Fruchtpüree ist die Wirkung noch stärker. Das Auftragen der abgekochten Blätter auf die Haut kann dabei helfen, die Gesichtshaut zu straffen und zu glätten.

Guaven Blattpulver Tee verhindert Haarausfall

Wenn Sie unter Haarausfall leiden, helfen Ihnen diese Blätter. Guavenblätterpulver mit Wasser kochen, abkühlen lassen und in die Kopfhaut einmassieren. Die Paste auf dem Kopf lassen, bis sie getrocknet ist, dann ausspülen.

Das Vitamin C der Guave Blätter sorgt für ein besseres Wachstum der Haarfollikel. Eine Haarspülung aus Guave Blättern ist ein völlig natürliches Haarpflegemittel ohne chemische oder künstliche Zusätze. Außerdem ist die Guave-Spülung ein wirtschaftliches Haarwuchsmittel, denn die Zubereitung der Pflegespülung ist sehr einfach. Guaveblätterpulver ein paar Minuten kochen, abkühlen lassen, auf die Haare auftragen, einwirken lassen, abspülen.

Guave Blätter sollen ein schnelles Haarwachstum fördern und dadurch kahlen Stellen auf dem Kopf entgegenwirken. Haarausfall ist häufig eine Folge von trockener und schuppiger Kopfhaut. Mit ihren entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften fördert die Guave die Gesundheit der Kopfhaut.

Die Guave Haarspülung macht das Haar wieder weich und glänzend, und es duftet angenehm frisch und süß nach Guave. Bei häufiger Anwendung bekommen die Haare mehr Volumen und lassen sich leichter kämmen.

Das in Guave Blättern enthaltene Vitamin C fördert die Kollagen-Produktion. Kollagen hat einen wichtigen Einfluss auf das Haarwachstum. Die Haare wachsen wieder schneller und vor allem gesünder nach.

In den Blättern der Guave ist ebenfalls Lycopin enthalten. Die antioxidative Wirkung von Lycopin ist circa 100 mal höher als die von Vitamin E oder Beta-Carotin. Deshalb schützt die Pflegespülung aus Guave Blättern deine Haare auch vor schädlichen UV-Strahlen.

Guave und Kokosöl gegen Zahnschmerzen

Eine der bekanntesten Anwendungen in den Tropen ist es, Guavenblätter zu kauen und zu schlucken, wenn man Zahnweh hat.
Guavenblätter sind entzündungshemmend und tragen zur Erhaltung der Mundgesundheit bei, also ist Guavenblatt-Tee ein fantastisches Hausmittel gegen Zahnschmerzen, Zahnfleischschwellungen und-blutungen, und Mundgeschwüre aufgrund seiner starken antibakteriellen Wirkstoffe.

Guavenblatt-Tee macht die Zähne stärker.

Anwendung: Guaven-Blattpulver zu einer Paste mischen und auf Zahnfleisch und Zähne auftragen, 10 Minuten einwirken lassen, danach Ölziehen mit BIO Kokosöl: einen Esslöffel des Öls in den Mund nehmen und 15-20 Minuten lang durch die Zähne ziehen, von links nach rechts, von rechts nach links, von oben nach unten. Danach das Öl in ein Papiertuch (Küchenrolle) ausspucken und in den Mülleimer werfen, so dass die gelösten und ausgeschwemmten Bakterien nicht in den Wasserkreislauf gelangen. Danach den Mund ein paar Mal mit warmem Wasser ausspülen und fertig.
Ölziehen wirkt sich vor allem positiv auf die Zahn- und Mundgesundheit aus und beugt gegen Karies, Zahnfleischbluten, Zahnbelag vor.

Guaven-Blatt-Tee verbessert die Schlafqualität

“Das regelmäßige Trinken von Guavenblatt-Tee trägt zur Verbesserung der Schlafqualität bei “, sagt Dr. Ashutosh Gautam, Leiter für klinische Operationen und Koordination bei Baidyanath. Es beruhigt Ihre Nerven und Ihren Geist und macht es einfacher, sich einer ruhigeren Nacht hinzugeben.

Psidium guajava ist durch seine narkotische Wirkung gut für den Schlaf, Guavenblätter wirken morphinähnlich, enthalten jedoch kaum bis gar kein Morphin!
Daher wirken sie bei Schlaflosigkeit. Nach der Einnahme den Blättertees soll ein zentral dämpfender Effekt einsetzen, der bei Schlaflosigkeit hilfreich ist. Guavenblätter können also als natürliches Schlafmittel eingesetzt werden.

Guavenblättertee stärkt das Immunsystem

Laut dem in Bangalore ansässigen Ernährungswissenschaftler Dr. Anju Sood “stärkt Guavenblatt-Tee das Immunsystem” und verringert so das Risiko verschiedener Krankheiten. Denn die Blätter enthalten viel Quercetin. Das Antioxidans schützt vor freien Radikalen, die Entzündungen verursachen können.
Die Vitamine der B-Gruppen, B2, B3, B5, B6, die für eine strahlende Haut sorgen und bei der Reparatur von Gewebe und Zellen helfen, sind in der Guave ebenfalls enthalten.

Guavenblatt-Tee fördert die Herzgesundheit

“Guavenblatt-Tee kann auch Ihrem Herzen und Kreislaufsystem zugute kommen”, sagt Anshul Jaibharat.

Veröffentlicht im “Journal of Human Hypertension” wurde der blutdrucksenkende Effekt nachgewiesen.

Entkrampfen und Blutdruck normalisieren geht auch direkt über das Blutdrucksteuerungssystem: den Sympathikus-Nerv. Hier mehr dazu.

 

Wirkstoffe der Psidium guajava

Guave-Blätter enthalten

  • ca. 10% Tannin,
  • ß-Sitosterol,
  • Guaijavolsäure und
  • Maslensäure
  • Triterpenoide,
  • ein Quercetinderivat (Quercetin-3-arabinosid),
  • Guaijaverin
  • Leucocyanidin,
  • Amritsoside

Sie enthalten ein ätherisches Öl, welches hauptsächlich aus Caryophyllen, ß-Bisabolene, Aromadendren, ß-Selinen, Nerolidiol, Caryophyllenoxid und Sel-11-en-4a-ol, Eugenol besteht.

Guaven-Fruchtpüree enthält Vitamine A,B und C. In den Guave-Früchten sind 2-3 mal mehr Vitamine enthalten wie in einer Orange.
Weiterhin sind Triterpenoide, ein Quercetinderivat, Guaijaverin und einige nicht identifizierte Stoffe enthalten.

Guave kann nicht überdosiert werden

Es gibt in der Fachliteratur keinerlei Höchstdosierungsangaben. Das lässt darauf schließen dass es auch keine Nebenwirkungen gibt.

Dennoch raten wir dazu, mit kleineren Mengen zu beginnen, denn jeder Körper reagiert anders.

Sehr wichtige Bemerkung:

Die Informationen in diesem Artikel sind nur für Bildungs- und Informationszwecke bestimmt. Es werden nur Hinweise und Vorschläge gegeben. Es handelt sich nicht um eine medizinische Beratung.