Tag Archives: Gelenkschmerzen

27Okt/19
Gelenkknorpel-erneuern-beim-Essen

Gelenk-Knorpel erneuern beim Essen?

Wie kann sich Gelenkknorpel am schnellsten erneuern?

Was? Wie bitte? Gelenkknorpel erneuern?

Gelenk-Knorpel erneuern beim Essen? Ja, genau! Das geht.

Das geht auch noch in hohem Alter. Das ist in vielen ärztlichen Kreisen noch nicht allgemein bekannt, denn es beruht auf Erkenntnissen, die gar nicht allzu neu sind, denn schon in den 1970er Jahren gab es Bücher über den Zusammenhang von Ernährung und der Gesundheit und Beweglichkeit der Gelenke.

Gelenk-Knorpel erneuern beim Essen: Bor.

Damals war zum Beispiel Borax alltäglich in jedem Haushalt, konnte frei im Handel erworben werden und wurde für alles mögliche im Haushalt eingesetzt. Unsere Eltern und Großeltern badeten darin, und durch die Osmosewirkung kam das Bor über die Haut in den Blutkreislauf und in die Gelenke, wo es seine anregende Wirkung entfalten konnte.

Oder es wurde Gemüse und Obst damit konserviert und so kam es über die Speisen in Spuren ebenso in den Blutkreislauf. Auch enthielt der Gartenboden und der Acker noch Bor und Magnesium, da mit Gülle gedüngt wurde. Heute ist Borax in der EU nur noch für technische Zwecke erhältlich.

Gelenk-Knorpel erneuern beim Essen: Magnesium

Ähnlich verhält es sich mit Magnesium. Früher war in allen Böden genug Magnesium enthalten, so dass bei einer ausgewogenen Misch-Ernährung genug Magnesium über die Früchte des Feldes in den Körper kam. Durch einseitige Überdüngung ist das derzeit nicht mehr der Fall, wir brauchen also, um ausgewogen ernährt zu sein, zusätzlich Magnesium, nicht nur für den Knorpelaufbau sondern auch für Zähne, Knochen und Muskeln. Und als Balance zum Kalzium, das sich ohne Magnesium im Körper als Kalkablagerung an unerwünschten Stellen bemerkbar macht. Wir wollen den Kalk aber in den Knochen und Zähnen, nicht in den Blutgefäßen oder Muskeln.

Zwei Magnesium-reiche Lebensmittel sind z.B. Weizenkeime und Kakao, Weizenkeime enthalten 250 mg Magnesium in 100 g, Kakao enthält noch mehr, 550 bis 650 mg in 100 g, je nach Sorte am meisten enthält der entölte BIO Rohkakao, er schmeckt auch milder als der geröstete.

Gelenk-Knorpel erneuern beim Essen: Gelatine und Kollagen

Noch etwas ist gänzlich unmodern geworden:

Gelee und Gelatine aus tierischen Produkten, die hauptsächlich aus Kollagen bestehen, Sulz (Sülze), Eisbein, Aspik, Schmalzfleisch, Schweineschmalz. Sogar Gummibären müssen heute gelatinefrei angeboten werden. Vegan ist der neue Ernährungstrend, wir vergessen, dass wir von unserer Evolution her “Allesfresser” sind. Unsere Knorpel, also alle unsere Gelenke, danken es uns, wenn wir sie mit Kollagen füttern. Viele haben als Kinder mit Genuss die Knorpel von den Hühnerschenkeln und anderen Knochen abgeknabbert. Nicht nur als Kind, viele machen es heute noch gerne. Erhalten wir uns doch unsere Instinkte, die uns zu dem Essen hin ziehen, das unser Körper braucht! Knorpel besteht zu 70% aus Kollagen. Und woher soll der Körper es bekommen, wenn nicht aus der Nahrung? Mehr dazu im vorangegangenen Artikel über Kollagen und Hagebutten.

Gelenk-Knorpel erneuern beim Essen: Vitamin C und Galaktolipide

Was braucht der Knorpel sonst noch zur Stabilität und um seine Stoßdämperfunktion erfüllen zu können? Rohkost ist in, also wird an Vitamin C kein Mangel bestehen, oder doch? Trinken Sie täglich zum Frühstück Orangensaft oder essen Sie morgens als erstes einmal einen rohen Apfel? Wer mehr tun will, nimmt als Vitamin-C-Quelle Hagebuttenpulver, denn damit bekommen die Knorpel noch die Galaktolipide mit, die seit Jahrhunderten schon bei Gelenkproblemen helfen. Auch hierzu mehr im vorangegangenen Artikel über Kollagen und Hagebutten.

Gelenk-Knorpel erneuern beim Essen: Strategie

Was ist also nun die Ernährungs-Empfehlung bei Gelenkproblemen?

Versorgen Sie Ihren Körper – mäßig aber regelmäßig – mit Kollagen, am besten mit dem marinen Kollagen aus Fischhaut. Keine Angst, es schmeckt nicht nach Fisch, es ist geschmacksneutral. Das ist aber erst ein Teil der vier wesentlichen Baustoffe für Knorpel: Kollagen, Vitamin C, Magnesium und Bor. Das bedeutet, Frühstück, Mittagessen und Abendessen sollten Vitamin C und Protein enthalten, Magnesium und Bor braucht nur einmal täglich genommen werden.

Die klassische Bor-Magnesium-Einnahme

1 TL Borax und 5 TL Magnesiumchlorid mit 1 l Wasser in eine Flasche geben, gut schütteln, bis sich beides aufgelöst hat und von dieser Mischung je 1 TL täglich mit einem Glas Wasser nehmen. Es gibt Quellen, die mehr empfehlen, aber in der Kombination mit Kollagen, Vitamin C und Magnesium, den anderen Baustoffen für Knorpel, genügt die einfache Bor-Lösung.

Gelenk-Knorpel erneuern beim Essen: Dran Bleiben

Alles was Sie jetzt noch brauchen ist Geduld und – Weitermachen! Denn um komplett neu aufgebaut zu werden, braucht Gelenkknorpel eineinhalb bis zwei Jahre. Also dran bleiben! Tun Sie sich und Ihren Gelenken Gutes.

Gelenkschmerzen lindern: Wärme und Entspannung

Um akute Schmerzen in den Gelenken sofort zu lindern, helfen Wärme und Entspannung. Machen Sie sich, vorzugsweise abends, ein warmes (aber nicht heißes!) Magnesium-Bor-Bad. Nehmen Sie dazu bis zu 100 g Magnesiumchlorid auf eine Wanne und lassen Sie es beim Einlaufen des heißen Wassers hinein rieseln, dazu 30 g Borax. Erst wenn beide Mineralien im heißen Wasser aufgelöst sind, kaltes Wasser dazu laufen lassen, bis das Wasser 37°C hat. Wenn das Wasser zu heiß ist, kann das Magnesium nicht transdermal (= über die Haut) eindringen. Also wirklich nicht ins zu heiße Wasser einsteigen. 20 Minuten im Bad bleiben und die Temperatur konstant halten, also heißes Wasser nachlaufen lassen, wenn das Wasser zu kühl wird.

Danach nicht abduschen, sondern die Haut nur trocken tupfen, damit die Mineralien auf der Haut bleiben. Und dann gleich ins warme Bettchen schlüpfen, gut zudecken und ruhig leicht ins Schwitzen kommen unter der Decke. Wenn es auf der Haut kribbelt, ist das ein gutes Zeichen.

 

 

 

10Jun/19
Magnetfeldbehandlung

Was kann die Magnetfeldtherapie?

Was kann die Magnetfeldtherapie?

Und was kann sie nicht…

Unser Körper lebt im Magnetfeld der Erde und hat auch eigene Magnetfelder. Daher liegt es nahe, die mit der Magnetfeldtherapie eventuell geschwächte Magnetfelder des erkrankten Körpers zu regenerieren. Was kann die Magnetfeldtherapie? Und was nicht?

Auf dem Therapiemarkt gibt es verschiedene Geräten, die magnetische Impulse in das Körpergewebe eindringen lassen und hier das Magnetfeld kranker Zellen wieder aufbauen und stärken, damit sich der Körper schneller selbst heilen kann.

Dies wird mit schwachen elektrischen Stromimpulsen erreicht, die den Zellen einen Energieanstoß geben, sich auf das zu besinnen, was sie gut können, nämlich wieder gesund zu werden. Das bedeutet, dass die Magnetfeld-Therapie erfolgreich die Selbstheilungskräfte anstoßen, und dies frei von Nebenwirkungen.

Wenige Minuten im künstlich erzeugten Magnetfeld, regelmäßig 2 Mal pro Tag, da die Wirkung 12 Stunden anhält, genügen, um kleine Wunder zu wirken, so scheint es.

Es ist jedoch kein Wunder. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass diese feinen Ströme den Körper anregen, das zu tun, worauf er programmiert ist, sich selbst gesund zu erhalten.

Die Stimulierung des Stoffwechsels nutzen Sportlerinnen vor und nach dem Training, um fit zu bleiben, denn ein paar Minuten Liegezeit auf einer Magnet-Matte kann die Aufwärmphase vor dem Sport verkürzen, weil die Muskeln dann entspannter sind.

Frauen nutzen sie, um PMS hinter sich zu lassen

Ältere Menschen berichten davon, dass Altersflecken verschwinden, die Beweglichkeit gesteigert und der Blutdruck normalisiert wird.

Was kann die Magnetfeldtherapie?

Sie

  • hemmt Entzündungen
  • stärkt das Immunsystem
  • vitalisiert und belebt
  • lindert oder stillt Schmerzen
  • verbessert die Sauerstoffversorgung im Gewebe

Wie geht das?

Indem die roten Blutkörperchen sich freier bewegen können und mehr Sauerstoff in die Zellen transportieren können.

Meistens dauert eine Magnetfeldtherapie 9 bis 24 Behandlungen, die etwa 30 € kosten. (In Wien gibt es eine günstigere Möglichkeit).

Heutzutage sind es Hightech-AGeräte, mit denen pulsierende Magnetfelder künstlich aufgebaut werden. Sie liegen dabei bequem auf einer Magnetfeldmatte und entspannen sich 8 Minuten lang.

Wann ist es sinnvoll, sich auf die Magnetfeldmatte zu legen?

  • Wenn Ihre Gelenke schmerzen
  • wenn Sie eine Wunde, einen Knochenbruch oder einen Operationsnarbe schneller verheilen lassen wollen
  • wenn Sie Ihr Immunsystem stärken wollen
  • wenn Sie Infekte und Allergien lindern oder loswerden wollen
  • wenn Sie Ihre Knorpelstruktur verbessern wollen
  • wenn Sie Ihren Hormon-Haushalt regulieren wollen
  • wenn die Wirbelsäule wieder in Ordnung kommen soll
  • wenn Sie Kopfschmerzen und Migräne adieu sagen wollen
  • wenn Sie während der Menstruation frei und glücklich sein wollen
  • wenn Sie Ihren Blutdruck normalisieren wollen

Wie funktionieren Magnetfeldgeräte?

In einer Kupferspule werden für Sekundenbruchteile durch Stromstöße Magnetfelder aufgebaut. Diese Impulse regen die Zellen an, sich zu regenerieren. Das pulsierende Magnetfeld geht wellenartig durch den Körper und erzeugt einen Stromfluss, der die Zellen anregt. Frequenz und Stärke sind individuell steuerbar.

Die magnetischen Impulse dringen tief ins Gewebe ein und beeinflussen das Energiepotenzial der Zelle, was sich positiv auf Verletzungen und Entzündungen auswirkt. Die Zellanregung fördert die Durchblutung und den Zellstoffwechsel. Das ist es, was die Beschwerden lindert.

Was kann die Magnetfeldtherapie?

Und was kann sie nicht…

Es ist nicht möglich, mit der Magnetfeldtherapie schwere Krankheiten zu heilen! Egal was Ihnen irgendwo versprochen wurde. Glauben Sie es nicht.

Bei Krebs und Sucht-Krankheiten lindert das Magnetfeld die Nebenwirkungen der medizinischen Therapie. Aber die Heilung geschieht auf anderem Wege.

Wie funktioniert der schnellere Stoffwechsel mit dem Magnetfeld?

Das hat mit der Körper-Chemie zu tun, mit Glykogen und Laktat. Glykogen wird vor allem in Muskeln und Leber gespeichert. Laktat entsteht, wenn die Energiegewinnung ohne Sauerstoff (anaerob) abläuft, d.h. je höher die Laktat-Konzentration in Ihrem Blut, desto geringer Ihre Ausdauer.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Magnettherapie das Glykogen schneller in die Muskeln bringt und hohe Laktatwerte verhindert. Das steigert Ihre Leistungsfähigkeit.

Wie werden durch das Magnetfeld Schmerzen  gemildert?

Eine Studie an der Universität von Virginia, USA, ergab: Nachdem ca. 100 Patient*innen mit schmerzhaften Muskelerkrankungen sechs Monate lang auf Magnet-Matten schliefen, hatten sie deutlich weniger Beschwerden.

Das macht Hoffnung, muss jedoch noch weiter erforscht werden.

Wie hilft das Magnetfeld, Knochen zu heilen?

Knochen haben schwache elektrische Felder, die bei einem Bruch zusammenfallen können. Es wird vermutet, dass hier das Magnetfeld hilft, das körpereigene Magnetfeld wieder aufzubauen. Auch hier ist noch weiterer Forschungsbedarf gegeben.

Wenn Sie durch eine ergänzende Behandlung auf einer Magnetfeldmatte Ihren Medikamentenbedarf verringern können, ist das doch schon ein Schritt in die richtige Richtung, oder?

Magnetfelder helfen bei Depression und Epilepsie

Bemerkenswert sind die Studien zum Einsatz von Magnetfeldern bei Depressionen und Epilepsie.

Mit den Magnetfeldern soll die an Neurologischen Kliniken häufig noch angewandte Elektrokrampf-Therapie die Patient*innen mehr schonen.

Das wurde am Universitätsklinikum in Bonn mit Erfolg getestet. Dr. Michael Wagner erklärt in der Juni-Ausgabe 2005 des British Journal of Psychiatry, dass diese Behandlung völlig schmerzlos sei und keine Narkose erfordere. Epileptische Anfälle und Gedächtnisstörungen, wie sie bei der Elektrokrampf-Therapie auftreten, kamen bei dem neuen Verfahren nicht vor.

Gibt es bei der Magnetfeldtherapie Nebenwirkungen?

Im Prinzip nein. Jedoch kann es anfänglich kurz zu Verschlimmerung von Symptomen kommen. Betrachten Sie dies als Zeichen der eintretenden Wirkung und unterdrücken Sie diese Erstverschlimmerung nicht mit Medikamenten, damit die Wirkung der Magnetfelder aufrecht erhalten bleibt.

Wer soll die Magnetfeldtherapie nicht nutzen?

Sie sollten Magnetfeldtherapie nicht in Erwägung ziehen, wenn Sie

Herzschrittmacher oder andere Implantaten mit elektronischer Steuerung tragen oder eine der folgenden Krankheiten haben:

  • Angina Pectoris
  • Schilddrüsen-Überfunktion
  • Tuberkulose
  • Entzündungen
  • Blutungen
  • Pilzerkrankungen
  • Geschlechtskrankheiten
  • schwere Infektionen

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, bitte nur nach Rücksprache mit der ärztlichen Person Ihres Vertrauens, die sich mit Magnetfeldtherapie auskennt.