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12Jan/18
Virenkiller Zistrose, geschnitten für Tee

Virenkiller Zistrose

Die graubehaarte Zistrose (Cistus incanus) ist eine im Mittelmeerraum heimische Teepflanze mit besonders hohem Polyphenolgehalt. Bis heute hat der Virenkiller Zistrose als Cistus-Tee in Griechenland eine lange Tradition, geriet jedoch im Laufe der Zeit in Vergessenheit.

Der Virenkiller Zistrose wurde Pflanze des Jahres

1999 wurde Cistus incanus zur „Pflanze des Jahres“ erklärt und so für uns alle wiederentdeckt.

Dieses Naturheilmittel aus dem Mittelmeerraum beweist erstaunliche Kräfte im Kampf gegen Viren, Bakterien und Pilzinfektionen: die Zistrose Cistus incanus ist eine uralte Volks-Arzneipflanze. Daraus zubereiteten Tee trinkt man auf den griechischen Inseln schon seit Jahrhunderten gegen Grippe und Erkältungskrankheiten. Schon in der Bibel findet das Harz der Zistrose unter dem Namen Myrrhe Erwähnung.

Neueste Forschungsergebnisse bestätigen nun, was der Volksheilkunde schon lange bekannt ist: Cistus incanus erweist sich nicht nur als Bakterienkiller, sondern kann auch hervorragend gegen Viren eingesetzt werden und auf rein biophysikalischem Weg Grippeerreger unschädlich machen – etwas, das zuvor für unmöglich gehalten wurde.

Was ist das Geheimnis vom Virenkiller Zistrose?

Das Geheimnis der Zistrose scheint in ihrem ungewöhnlich hohen Gehalt an Polyphenolen zu liegen. Diese Substanzen halten schädliche Oxidationsprozesse in den Zellen auf, wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend.
Dem Immunsystem wird auf die Sprünge geholfen und die Schleimhäute bekommen Unterstützung gegen Viren und Bakterien. Und genau dies alles liefert uns diese kleine Pflanze: die Zistrose. Und nicht nur in Hals und Rachen. Die Wissenschaft bestätigt: Die Zistrose hat das Zeug zum Multitalent gegen Infektionen aller Art und noch manches mehr.

Wo wird Virenkiller Zistrose angewandt?

Die Heilkraft aus der Zistrose bewährt sich bei den verschiedensten Formen entzündlicher Haut- und Schleimhauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis, Mandelentzündung und bakteriellen Magen-Darm-Erkrankungen sowie bei Pilzinfektionen aller Art.

Die Zistrose (hier erhältlich) entgiftet den ganzen Organismus, schützt vor Herzinfarkt und die Haut vor Alterungsprozessen.

Cistus-Tee schmeckt angenehm herb-aromatisch und kann als Haustee jeden Tag getrunken werden, auch am Abend und gegen den Durst.

Die Zistrose als pflanzliches Heilmittel (z.B. nach Marcus Brotzer in: Alternativmedizin und Naturheilkunde)
Er beschreibt sie als wirksame Alternative zu Antivirenmitteln, da pflanzliche Heilmittel wie Cistus incanus zusätzlich zu ihrer wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkung keinerlei Nebenwirkungen haben. Im Gegenteil, pflanzliche Heilmittel haben die Wirkung, dass Sie ein gestärktes Immunsystem bekommen und Ihr Körper von Giften befreit wird.

Zistrose-Wirkung bis zu 100 x effektiver als Vitamin C

Als pflanzliche Heilmittel eignen sich besonders Pflanzen, die einen hohen Gehalt an Polyphenolen nachweisen können. Diese haben eine effektive antivirale sowie antigrippale Wirkung. Im Jahr 1999 wurde das pflanzliche Heilmittel Zistrose (cistus incanus ssp. Tauritus,u. Pandalis) zur polyphenolhaltigsten Pflanze Europas gekürt. Neben der antiviralen und antibakteriellen Wirkung sind die polyphenolhaltigen Pflanzenextrakte die Fänger für freie Radikale überhaupt, sie bauen sogar Superoxyde wieder ab und sind dabei hundertmal effektiver als Vitamin C und 50 mal stärker als Vitamin E.

Dies war Grund genug für weitere Forschungen. Die Berliner Charité hat in klinischen Studien die antivirale Wirkung nachweisen können. Pflanzliche Heilmittel besitzen den besonderen Vorteil, dass die Viren keine Chance haben, Resistenzen dagegen bilden zu können, was sie bei anderen synthetisch hergestellten Virenmitteln innerhalb kürzester Zeit bewältigen- wie sie uns immer wieder beweisen.

Die Wirkstoffe der Zistrose haben die Fähigkeit, die Viren vor ihrem Eindringen zu umhüllen und somit abzublocken, daher sind solche pflanzliche Heilmittel auch eine sehr gute Waffe zur Vorbeugung gegen Virusinfektionen, bevor diese überhaupt die Chance haben anzugreifen.

Weitere Vorteile der Zistrose:

Sie ist ein pflanzliches-Heilmittel bei Grippe.
Die Zistrose hat noch sehr nützliche Heileffekte, da sie die Blutgefäße stabilisieren, die Zusammenballung von Blutplättchen hemmen, gegen schädliches Cholesterin wirken, somit Blutdruck senken und Blut verdünnend wirken und die Mikrozirkulation in Kapillaren und Venolen positiv beeinflussen. Außerdem hemmt sie die Wucherung von Krebszellen.

Die Zistrose (Cistus incanus) hat sogar die Fähigkeit die Blut – Gehirn – Barriere, auch Blut – Hirnschranke genannt, zu überbrücken und somit zur zellulären Regeneration von Hirn-Gewebe und dessen Schutz beizutragen.

Da die Zistrose auch Histamin hemmend wirkt, kann es somit die allergische Reaktion auf Pollen mildern. Auch bei Pilzinfektionen ist sie wirksam. Besonders bei Hautirritationen durch Allergie oder Pilz, aber auch durch Insektenstiche können Zistrosenprodukte sehr wirksam sein.

Zubereitung vom Virenkiller Zistrose

2-3 Esslöffel mit 1 Liter kochendem Wasser aufgießen und – je nach Geschmack – 2 bis 5 Minuten ziehen lassen.

Bitte beachten!
Pflanzliche Heilmittel aus Zistrose können wie alle Naturheilmittel die Eigenschaft haben, dass es zu sogenannter Erstverschlimmerung kommen kann, da durch die Entgiftung immunaktive Prozesse eingeleitet werden. Bitte fragen Sie vor einer Selbstbehandlung immer eine ärztliche Person Ihres Vertrauens, die sich mit Naturheilmitteln gut auskennt.
30Nov/17

Dieser Schleimlöser kann es – Ambay-Blätter-Tee

Ambay Blätter und Rinde lockern die Bronchien

Cecropia adenopus Martius oder C. pachystachya TREC, Familie Moraceae, so nennt sich ein Baum, der in Paraguay dafür bekannt ist, dass seine Blätter und Rinde einen Schleimlöser-Aufguss ergeben, der den Schleim verflüssigt, so dass  unser Körper sich leicht davon befreien kann.

Besonders bei Bronchial- und Herzasthma wir der verwendet, und zwar hauptsächlich Blätter und Rinde, frisch oder getrocknet. Blattstiele und Rippen werden entfernt.

Der Schleimlöser hat noch andere Bezeichnungen:
Ambai, amba-i, amba, Ambay, ija bat, imbauba, embauva, umbauva, imbauva, ambaiba, palo de lija.

Seine Wirkung: schleimlösend und antiasthmatisch
Bei Husten, Raucherhusten, Masern, Grippe, Katarrh, Asthma, insbesondere bei Herzasthma.

Die Schleimlöser-Anwendung von Ambay ist ganz einfach

3 Esslöffel Blätter und Rinde auf einen Liter Wasser mindestens 5 Min kochen lassen, davon drei bis fünf Tassen pro Tag, zuerst auf leeren Magen, die folgenden vor den Mahlzeiten trinken.
Die Menschen in Paraguay empfehlen bei Herzasthma und Bronchialasthma den Tee mit Yacon zu süßen.

Getrocknete Ambay Blätter und Rinde erhalten Sie hier.

Beschreibung des Ambay-Baumes
Ambay (Cecropia adenopus) ist ein Laubbaum aus der botanischen Familie der Cecropiaceas. Er wächst in tropischen und subtropischen Gebieten im Nordosten von Argentinien, in Paraguay und Brasilien und der Amazonas-Region von Bolivien. Es kann bis zu 15 m hoch werden und sein Stamm hat einen Durchmesser zwischen 2 und 3 m mit hoher Parasol-förmiger Krone. Er bringt Blüten und Früchte das ganze Jahr über hervor. Ambay wird auch als Zierpflanze und essbare Früchte verwendet.

Volksmedizinischer Gebrauch

Die Einheimischen aus diesen Gebieten setzen Ambay schleimlösend und antiasthmatisch bei katarrhalischen Erkrankungen der Atemwege ein.

CHEMISCHE Komponenten von Ambay

Dominguez (1928) zitiert von Peckolt (Hist. das plantas medicinais é uteis do Brazil, fasc. V. 1893 – 858), schreibt: frische Ambay-Rinde enthält:

• Wasser 66%
• Cecropin 0,026
• Cera, Chlorophyll, Harz, Ether und Alkohol 3,136
• Gerbsäure 0,168
• Zucker usw. 1,131
• Eiweißstoffe und Gummiarten 3,150
• Mineralsalze 3,020
• Cellulose, vasculosa 23,250

Soraru und Bandoni (1978), zitiert von Floriani, L. [In: Rev. C. Est. Farm. y Bioq., Bs. As., 30 (1):30),1940], erwähnen, dass die Rinde Cecropin und Gerbsäure enthält, ebenso ambaína, ambaicina, Cecropin und cecropinina .

Einsatzmöglichkeiten und Eigenschaften von Ambay

J.A. Domínguez (1928:84, 235-248) schreibt: „Die Cecropias werden für medizinische Zwecke von den Eingeborenen von Mexiko im Nordosten Argentiniens als Heilmittel insbesondere für katarrhalische Erkrankungen des Respirationstraktes verwendet.“ Und über die pharmakodynamische Wirkung: „Die Rinde und Blätter von Cecropia adenopus Martius sind am weitesten verbreitet in der Volksmedizin als schleimlösend und antiasthmatisch, vor allem bei Herzasthma.“

Ragonese und Milano (1984:87) erwähnen, dass Ambay in der Volksmedizin als schleimlösend, anti-asthmatisch und kardiotonisch verwendet wird. Dominguez Soto, zitiert von Floriani (1939), schreibt, dass sie eine pharmakodynamische Studie durchgeführt haben, die den Nachweis erbringt, dass Ambay die Wirkung von Digitalis verstärkt.

Ambay wurde von den paraguayischen Truppen im Krieg zwischen Paraguay und Bolivien, 1932 bis 1935, als Schleimlöser und Hustenstiller eingesetzt.

Als Inhaltsstoffe von Cecropia adenopus Martius sind die freien Fettsäuren C16–C26, die Kohlenwasserstoffe C28–C33, die Fettsäuren des Wachses C16–C32 sowie die Wachsalkohole C20–C32 qualitativ nachgewiesen.